Download Allokationseffizienz in der Rechtsordnung: Beiträge zum by Hans-Bernd Schäfer (auth.), Prof. Dr. jur. Claus Ott, Prof. PDF

By Hans-Bernd Schäfer (auth.), Prof. Dr. jur. Claus Ott, Prof. Dr. disc. oec. Hans-Bernd Schäfer (eds.)

Das Buch enthält die Beiträge zu einem interdisziplinären Symposium zur ökonomischen examine des Zivilrechts, das die Herausgeber mit Unterstützung der Stiftung Volkswagenwerk im März 1988 veranstaltet haben und an dem in diesem Forschungsbereich ausgewiesene Ökonomen und Juristen aus dem In- und Ausland teilgenommen haben. Die Beiträge befassen sich - jeweils aus juristischer und aus ökonomischer Sicht - mit Grundsatzfragen der ökonomischen examine des Zivilrechts sowie mit konkreten Problemen des Deliktrechts, des Vertragsrechts und des Sachenrechts; hier wird im einzelnen die Leistungsfähigkeit der ökonomischen examine für Rechtsanwendung und Rechtsfortbildung untersucht. Außerdem wird in dem Buch der Frage nachgegangen, inwieweit das Prinzip der Allokationseffizienz mit anderen Rechtsprinzipien kollidiert und durch diese begrenzt wird.

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Beurteilung von Analysenverfahren und -Ergebnissen

Einleitung Die analytische Chemie ist eine Kunst, sie zu beherrschen erfordert theoretische Kenntnisse, handwerkliches Können und persönliche Er­ fahrung. Ohne umfassende theoretische Kenntnisse geht der Überblick über die mannigfachen Möglichkeiten und über die Grenzen dieses Ge­ bietes verloren, ohne sauberes handwerkliches Können läßt sich keine noch so einfache examine einwandfrei durchführen, ohne langjährige persönliche Erfahrung ist keine Beurteilung eines analytischen difficulties und keine Bewertung von Analysenergebnissen möglich.

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Bei einer Handelsfirma, die von ineffizientem Kaufrecht benachteiligt wird, so werden Prozesse auch gefUhrt, wenn die erwarteten ProzeBkosten erheblich hOher als der erwartete Gewinn aus dem ProzeB liegen, weil der ProzeBftihrende auch einen erheblichen Vorteil von der Anderung der Regel hat. Ein pathologischer Fall kann allerdings dann eintreten, wenn die von einer Verschwendungsregel begtinstigten Rechtskreise ein hohes Regelbildungsinteresse haben, die von der Effizienzregel Begtinstigten dagegen kein Regelbildungsinteresse.

1 BGB erfiillen, wird das aus der Verjiihrungsklausel des § 477 BGB folgende Ergebnis ohnehin durch die deliktsrechtliche Verjiihrungsregel des § 852 BGB korrigiert, da nach feststehender Rechtsprechung vertragliche und deliktische Anspriiche auf Ersatz von Mangelfolgescbaden im Verbaltnis echter Anspruchskonkurrenz zueinander stehen. 41 Filr den sich unmittelbar aus dem Wortlaut ergebenden Anwendungsbereich des § 477 BGB - Gewiihrleistungsanspriiche wegen Mangel der Sache - hat die Rechtsprechung eine neue, aus § 823 Abs.

101 ff. «20 Dies fiihrt zum Konsenskriterium. Soweit sich die zur Entscheidungsfindung erforderlichen Wertungen nicht aus Grundsiitzen ableiten lassen, die durch das geltende Recht vorgegeben sind, kann sich die Entscheidung nur durch die »Sachrationalitiit« ihrer Begrtindung und die» Vemtinftigkeit« der Problemlosung legitimieren. h. soweit ihr jedermann vemtinftigerweise zustimmen wird oder zustimmen muB. 22 Durch »argumentierbare Evidenzen« solI auf »zwingende Konsense« zurtickgegriffen werden, die sich wiederum auf Zweckerwiigungen beziehen.

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