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By E. Blanck, H. Niklas, Br. Tacke, F. Giesecke (auth.), Professor Dr. E. Blanck, Dr. F. Giesecke, Professor Dr. H. HarrassowitƵ, Professor Dr. H. Niklas, Geheimrat Professor Dr. Br. Tacke (eds.)

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Beurteilung von Analysenverfahren und -Ergebnissen

Einleitung Die analytische Chemie ist eine Kunst, sie zu beherrschen erfordert theoretische Kenntnisse, handwerkliches Können und persönliche Er­ fahrung. Ohne umfassende theoretische Kenntnisse geht der Überblick über die mannigfachen Möglichkeiten und über die Grenzen dieses Ge­ bietes verloren, ohne sauberes handwerkliches Können läßt sich keine noch so einfache examine einwandfrei durchführen, ohne langjährige persönliche Erfahrung ist keine Beurteilung eines analytischen difficulties und keine Bewertung von Analysenergebnissen möglich.

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Typische Bodenzonen in Verbindung mit dem Klima bringen konnten, während für Europa es insbesondere RAMANN 5 war, der diese wichtige Frage mit Erfolg systematisch zu behandeln verstanden hat. Daß diese bedeutsamen Erkenntnisse erst so spät gewonnen werden konnten, liegt nach letzterem daran, daß damals der freie Überblick über weite Gebiete noch fehlte, und zwar wohl als eine Folge der früheren, ungünstigen Verkehrsverhältnisse. Ferner war die erste eingehende Klassifikation des Bodens in Mitteldeutschland hervorgegangen, wo fast jeder Gesteinsart ein bestimmter Bodentypus entspricht und die ungleichmäßigen Höhen des Geländes einen Überblick erschweren.

Doch gilt diesesnurfür das Prinzip, denn so sehr er mit den von THAER aufgestellten sechs Hauptbodengruppen (Sand-, Lehm-, Ton-, Mergel-, Kalk- und Humusboden) im allgemeinen einverstanden ist, so wenig ist dies der Fall bezüglich der Einteilung dieser Böden in Untergruppen. Da diese auf Grund der für sie geeigneten Früchte aufgestellt wurden, ist damit das naturwissenschaftliche bzw. physikalische Prinzip wieder verlassen worden, und das scheint FEscA die Ursache dafür zu sein, daß von verschiedenen Seiten infolgedessen das ganze System THAERS verworfen wurde, und man alsdann bemüht war, statt dessen ein System auf geologisch-petrographischer Grundlage zu errichten.

Landw. Zbl. Dtschld. 1869, 109-120. 1 2 30 H. NIKLAS: Einteilung der Böden auf geologisch-petrographischer Grundlage. andere, während die Mergel die Mitte einzunehmen hätten. VOSSLER trennt auch die Urgesteine wie üblich in saure, die reich sind an Kieselerde und Alkalien (Acidite) und in basische (Basite), die arm sind an Kieselerde, dagegen reich an alkalischen Erden und Eisen. Zu den ersteren, den Aciditen, rechnet er Granit, Gneis, Glimmerschiefer, Quarzporphyre, Trachyte, während zu den letzteren Syenit, Grünstein, quarzfreie Porphyre und Basalt gehören.

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